d@DK: doggy at Designskolen Kolding

Philipp Arlt, geboren am 10.07.1983, bloggt hier über sein Auslandssemester an der Designskolen Kolding, Dänemark.

Begleitet wird er von Miriam and Johannes, die ebenso wie er den Studiengang Informationstechnologie und Gestaltung, internationales Studium an der FH Lübeck besuchen.

Das Abenteuer im Land von Pölser, Olsen-Bande und Meerjungfrauen beginnt am Anfang September 2007.


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Am Wochenende gab es meinen zweiten Deutschland-Besuch während der Pølser-Zeit. Nachdem ich Anfang September in Husum war hatte ich eigentlich geplant an den Feierlichkeiten zu „Abi60 – 60 Jahre Abiturausbildung in Boizenburg“ und dem Geburtstag von meinem Opa teilzunehmen. Da hat mir meine Gesundheit allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nun hatte ich Montag ein Meeting in Hamburg und somit eine wunderbare Möglichkeit meinen Boizenburg-Besuch nachzuholen. Glücklich wie ich meistens bin konnte ich mir sogar die Fahrtkosten sparen, da Miriam eh nach Deutschland fahren wollte. So musste mich dann nur noch jemand aus Lübeck abholen. Und wieder hatte ich Glück. Mein Vater hatte „in der Nähe“ zu tun.

Nun gab es nur ein kleines Problem: Miriam und ihre Verlässlichkeit. Um Neun wollten wir schon auf der Straße sein, damit mein Vater nicht unnötig warten muss. 09:10 Uhr habe ich dann Miriam angerufen was denn los sei. „Ja, ich habe dir doch ‘ne SMS geschrieben. Ich bin erst 09:30 Uhr da.“ – Und das obwohl sie schon die letzten Tage immer zu spät kam und wir ‘nen längeres Gespräch in der Gruppe hatten. Na ja, was soll ich machen. Ich war ja abhängig. Das ich dann allerdings von 09:30 bis 09:56 Uhr draußen warten musste … na ja, lassen wir das.

Richtig großartig war es allerdings, als ich dann Montag Abend eine SMS erhalten habe, in der stand, dass Miriam zu Arzt gegangen ist und nicht nach Kolding zurückfährt. Großartig! Doof nur, dass ich ‘nen Termin in Lübeck gemacht habe und den nun eigentlich nicht halten konnte. Also musste ich nun morgens nach Lübeck, nur um dann mittags zurück nach Hamburg zu fahren. Um von da dann nach Kolding zu fahren. Gegen halb Neun war ich dann wieder hier, total müde, geschafft und um 50 € ärmer.