d@DK: doggy at Designskolen Kolding

Philipp Arlt, geboren am 10.07.1983, bloggt hier über sein Auslandssemester an der Designskolen Kolding, Dänemark.

Begleitet wird er von Miriam and Johannes, die ebenso wie er den Studiengang Informationstechnologie und Gestaltung, internationales Studium an der FH Lübeck besuchen.

Das Abenteuer im Land von Pölser, Olsen-Bande und Meerjungfrauen beginnt am Anfang September 2007.


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In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte ich verdammt viel Spaß. Es war alles dabei: heiß, kalt, wieder heiß, wieder kalt, und zwischendurch bin ich immer wieder mal ins Bad um meine Spaghetti zu verteilen. – An und für sich ist das nun nicht bloggenswert, doch komischerweise haben alle Menschen mit denen ich am Dienstag Kontakt hatte mir genau die gleiche, oder eine ähnliche Geschichte erzählt. Es lag also scheinbar nicht an mir, sondern an dem Tag.

Bedingt durch meine nächtlichen Erlebnisse war der nächste Tag dementsprechend super und ich bin gleich zuhause geblieben. Doch leider musste ich mich entscheiden, was nun mit dem Mittwoch sein sollte, denn am Mittwoch wollten wir eigentlich gegen 07:00 Uhr nach Bjerringbro losfahren. Dort befindet sich das Hauptquartier der Firma Grundfos.

Nachdem ich mich mitten in der Nacht dazu durch gerungen hatte doch mitzufahren musste ich allerdings feststellen, dass es gar nicht so sehr mitten in der Nacht, sondern 15 Minuten vor dem Abfahrtstermin war. Kacke! Schnell geduscht, Sachen gepackt und dann habe ich es doch noch tatsächlich geschafft.

Eine der Wasser-Skulpturen auf dem Grundfosgelände. Macht wirklich was her. Eins steht fest: sowas brauch ich später auch! (22.11.)

Zu meinem Erstaunen musste ich dann bei der ersten Präsentation feststellen, dass mein Team am Vortag rein gar nichts erreicht hatte. Und so standen wir bei der Präsentation eher rum und ich habe das Grundkonzept nochmal erklärt. So verlief auch der Rest des Tages. Irgendwie haben wir uns mehr oder weniger hindurchgeschlengelt und das wirklich sehr, sehr gute Essen bei Grundfos genossen.

Mein Hotelzimmer. Ich habe es hinbekommen ein Doppelzimmer für mich alleine zu haben. Und dann ist auch noch England aus der Qualifikation rausgeflogen und ich hatte am nächsten Tag die Chance Barnabas davon zu berichten. Göttlich! (22.11.)

Abends ging es dann ins Hotel. Und wieder zurück zum Essen und dann wieder zurück ins Hotel. Jeder dieser Wege hat ungefähr 30 bis 45 Minuten gedauert. Zu Fuß und im Regen. Dafür war das Hotel echt gut und das Essen war abends wieder vom Allerfeinsten. Da geben sie sich echt Mühe. Außerdem konnten wir Wii und Kicker spielen. Alles in allem sind die da also recht gut auf uns Designstudenten vorbereitet gewesen.

Am nächsten Tag gab es dann noch eine Tour durch den ganzen Laden und Diskussionen, Diskussionen und noch mehr Diskussionen über die Projekte, die wir gerade machen. Wir sind nun tatsächlich auch ein Stück vorangekommen. Bzw. eigentlich ist es eher ein Stück zurück, denn nun sind wir wieder bei der Originalidee von Joe und mir angekommen. Gutes setzt sich halt doch durch*räusper*räusper*

So sieht es dann aus, wenn man seine Gruppe verloren hat … (22.11.)

Bei so einem Besuch bleibt natürlich nicht viel Zeit für andere Dinge. FALSCH! Es passiert immer etwas komisches, wenn ich in der Nähe bin. Dieses mal war es sogar wirklich erstaunlich. Wir haben es nämlich geschafft in weniger als einer Minute unsere komplette Gruppe zu verlieren.

Während der Manager voran geprescht ist und in den höchsten Tönen von Grundfos geschwärmt hat haben wir am Ende der Gruppe scheinbar nicht mitbekommen in welche Richtung der Rest verschwunden ist. Auf jeden Fall sind wir um eine Ecke gegangen und waren plötzlich alleine. In einer riesigen Industriehalle, in der selbst die Mitarbeiter nur mit Fahrrädern von A nach B kommen.

Aber immerhin hatten wir eine lustige, internationale Gruppe: ein Schwede, ein Deutscher, ein Brite, eine Vietnamesin und tatsächlich auch zwei Dänen waren dabei. Weil es so unglaublich ist muss ich auch noch erwähnen, dass beide Dozenten, die an diesem Tag dabei waren (Barnabas und Han) und der Grundfos-Fotograf mit verloren waren. Großartig!


  1. kadda
    28.11.07

    tzee.. nu mach ma nich den schönen dienstag so schlecht!! ich hatte n super tag und alle leute, die ich traf, gingen es auch super. es lag also eindeutig an dir :P
    mittlweile aber wieder besser, ne?!
    grüßchen