08.12.2007 –
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Gestern gab es die Abschlusspräsentationen unserer LEGO-Projekte. Einwöchige Projekte sind immer zu kurz. Das gilt natürlich ganz besonders für ein LEGO-Projekt.

Der erste Tag bestand eigentlich nur aus dem Briefing und Spielen. Unglaublich. Da sitzen zehn Leute zwischen 24 und 30 herum und machen einen ganzen Tag nichts anderes als mit LEGO spielen. (Na, okay ‘nen bisschen überlegt wurde auch, aber … ihr wisst schon). Joe und ich haben uns den ganzen Nachmittag damit beschäftigt Kampfroboter aus LEGO Mindstorms zu bauen. Ist schon echt cool, man so alles machen kann.

Um kurz unsere Aufgabe zu umreißen sei gesagt, dass wir ein interaktives Spielzeug für Vorschul-Kinder erschaffen sollten. Wie auf den Fotos zu erkennen hat Joe seine kuschelige Seite rausgeholt und mit Stefan (graphic department) eine 40 cm große LEGO-Figur erschaffen, die auf der einen Seite kuschelig ist, aber auf der anderen Seite auch Musik abspielen kann und so das Rhythmus-Gefühl verstärken soll. – eigentlich ganz cool, aber leider zu weit von LEGO entfernt. Das meinte auch LEGOs Marketing-Chef Søren, der meinte: “Finde ich sehr schön, aber das werden wir NIEMALS machen.” BAM!!! Plüsch und Bausteine passen halt einfach nicht zusammen. Und bei LEGO gehe es nun mal um Bausteine.

Um Bausteine ging es dann aber in meinem Projekt. Ich durfte mal wieder mit Olafur zusammenarbeiten. Glenn meinte, dass unsere Grundideen gut miteinander verknüpfbar seien und so haben wir versucht unsere Konzepte zu mixen. Und tatsächlich entwickelten wir dann eine ziemlich coole Idee. Wir haben eine Decke entwickelt, die mittels Sensoren das aktuelle Spielgeschehen analysiert und dem Kind Ideen und Vorschläge geben kann. Diese Ideen sollten dann dafür sorgen, dass das Kind ein Gefühl für Zahlen, die Uhrzeit und Mengenverhältnisse erhält.
Um das ganze dann noch abzurunden haben wir einen Modus für den US-Markt eingebaut, bei dem die Eltern ihre Kinder analysieren und überwachen können. Das kam auch ziemlich gut an. Das einzige Problem was unser Produkt hatte war das gleiche wie bei jedem anderer meiner Projekte hier in Kolding: Zu viel, zu ambitioniert und vor allem zu viel zu moderne Technologie und damit viel zu teuer für ein Spielzeug. Aber hey, wozu gibt es Technologie und Gadgets? *g* Und runterschrauben kann man das Konzept ja immer noch.


03.12.2007 –
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In dreizehn Minuten ist es endlich soweit. Unser LEGO Mindstorms Projekt beginnt. Schon bei unserem ersten Besuch im Frühjahr hatte Barnabas uns gezeigt, dass die Schule mit LEGO kooperiert. Da geht es um neue Konzepte und um die Robotik-Funktionen der Mindstorm-Reihe.
Das wird so cool. Ich fühle mich irgendwie wie vor zwölf Jahren. Jetzt sind es nur noch neun Minuten .*aufgeregt hin und her hüpf*