d@DK: doggy at Designskolen Kolding

Philipp Arlt, geboren am 10.07.1983, bloggt hier über sein Auslandssemester an der Designskolen Kolding, Dänemark.

Begleitet wird er von Miriam and Johannes, die ebenso wie er den Studiengang Informationstechnologie und Gestaltung, internationales Studium an der FH Lübeck besuchen.

Das Abenteuer im Land von Pölser, Olsen-Bande und Meerjungfrauen beginnt am Anfang September 2007.


SO sieht es aus!

02.12.2007 – 23:20 Kommentare: 0

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Am Donnerstag hatten wir das letzte Meeting mit Barnabas. Bei Kaffe und Kuchen erzählte er uns noch einmal worauf es am Freita, bei den Abschluss-Präsentationen des Grundfos-Projektes ankommen würde. Ganz im Gegensatz zu den sonstigen Projekten wurde sogar dafür gesorgt das alle fertig und vorbereitet zu sein hatten. Denn alle Präsentationen und Teaser wurden auf einem Rechner gespeichert. – Man hat schon gemerkt, dass es vor allem für die Designschule auch um einiges geht.

Am nächsten Tag ging es dann wieder 07:00 Uhr morgens los. Während alle anderen im Bus geschlafen haben führten Joe und ich angeregte Diskussionen über unser allerliebstes Hobby: Gadgets!!! Und wir hatten auch allen Grund locker zu sein. Die Projekte liefen letztendlich doch ganz gut und wir hatten beide den Präsentationen unseren Stempel aufgedrückt. Sowohl bei den Teaser, den Folien, als auch bei den Postern. Und damit niemand etwas versauen kann haben wir uns auch gleich durchgesetzt und die Präsentation jeweils als One-Man-Show ausgerufen.

Nach dem wir alles aufgebaut und Frühstück gegessen haben ging es dann los. Neben den üblichen Verdächtigen (Andrew, Barnabas, Karin, John und Dan) waren diesmal auch unsere Institutsleiterin Elle-Mie und scheinbar die halbe Entscheider-Regie von Grundfos dabei. Auch hier hat man wieder gemerkt, wie wichtig das Projekt und die Ergebnisse sowohl für die Schule, als auch für Grundfos sind/waren. Wir fingen mit der Teasershow an. Jede Gruppe hatte einen 30 sekündigen Film über die jeweilige Idee gemacht, die nun zusammen gezeigt wurden. Schon hier hat man gemerkt wie unterschiedlich die Projekte waren. Von neuen Produktreihen, über Kunst-Installationen bis hin zu Charity-Konzepten war alles vorhanden.

Die Präsentationen an sich liefen dann eigentlich ganz okay. Joe hat sich am Anfang bisschen verhaspelt und ich habe mich bei einer Animation ein bisschen verklickt. Zufrieden waren wir dann beide nicht wirklich. Aber was soll’s, denn nach einer kurzen Besprechung gab es dann Mittag. Und von der Qualität habe ich ja schon mal berichtet.

Kommen wir nun aber zum Punkt. Nach dem Mittag gab es eine zweistündige Projektbesprechung. im Endeffekt waren das zwei Stunden Blabla, das mit gegenseitigem “auf die Schulter klopfen” begonnen hat. Nachher gab es dann auch noch ein paar kritische Tön, weil ein, zwei Dänen ständig zu spät kamen. Aber im allgemeinen waren alle von der Professionalität und dem Ablauf der Zusammenarbeit begeistert.

Und dann kam es. Der eine Satz, der die zwei Stunden ertragbar gemacht hat. Unsere Institutsleiterin wollte da ein paar Präsentationen loben: „That were the best presentations i ever saw, made by students of our department.“

Tja, was soll ich dazu noch sagen. SO sieht es mal aus!

Und das sind die tollen Typen mit den tollsten Präsentationen und auch so überhaupt die Tollsten. (Ja ja, ich weiß: Narzismus 2.0. Ist aber halt so!)


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In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte ich verdammt viel Spaß. Es war alles dabei: heiß, kalt, wieder heiß, wieder kalt, und zwischendurch bin ich immer wieder mal ins Bad um meine Spaghetti zu verteilen. – An und für sich ist das nun nicht bloggenswert, doch komischerweise haben alle Menschen mit denen ich am Dienstag Kontakt hatte mir genau die gleiche, oder eine ähnliche Geschichte erzählt. Es lag also scheinbar nicht an mir, sondern an dem Tag.

Bedingt durch meine nächtlichen Erlebnisse war der nächste Tag dementsprechend super und ich bin gleich zuhause geblieben. Doch leider musste ich mich entscheiden, was nun mit dem Mittwoch sein sollte, denn am Mittwoch wollten wir eigentlich gegen 07:00 Uhr nach Bjerringbro losfahren. Dort befindet sich das Hauptquartier der Firma Grundfos.

Nachdem ich mich mitten in der Nacht dazu durch gerungen hatte doch mitzufahren musste ich allerdings feststellen, dass es gar nicht so sehr mitten in der Nacht, sondern 15 Minuten vor dem Abfahrtstermin war. Kacke! Schnell geduscht, Sachen gepackt und dann habe ich es doch noch tatsächlich geschafft.

Eine der Wasser-Skulpturen auf dem Grundfosgelände. Macht wirklich was her. Eins steht fest: sowas brauch ich später auch! (22.11.)

Zu meinem Erstaunen musste ich dann bei der ersten Präsentation feststellen, dass mein Team am Vortag rein gar nichts erreicht hatte. Und so standen wir bei der Präsentation eher rum und ich habe das Grundkonzept nochmal erklärt. So verlief auch der Rest des Tages. Irgendwie haben wir uns mehr oder weniger hindurchgeschlengelt und das wirklich sehr, sehr gute Essen bei Grundfos genossen.

Mein Hotelzimmer. Ich habe es hinbekommen ein Doppelzimmer für mich alleine zu haben. Und dann ist auch noch England aus der Qualifikation rausgeflogen und ich hatte am nächsten Tag die Chance Barnabas davon zu berichten. Göttlich! (22.11.)

Abends ging es dann ins Hotel. Und wieder zurück zum Essen und dann wieder zurück ins Hotel. Jeder dieser Wege hat ungefähr 30 bis 45 Minuten gedauert. Zu Fuß und im Regen. Dafür war das Hotel echt gut und das Essen war abends wieder vom Allerfeinsten. Da geben sie sich echt Mühe. Außerdem konnten wir Wii und Kicker spielen. Alles in allem sind die da also recht gut auf uns Designstudenten vorbereitet gewesen.

Am nächsten Tag gab es dann noch eine Tour durch den ganzen Laden und Diskussionen, Diskussionen und noch mehr Diskussionen über die Projekte, die wir gerade machen. Wir sind nun tatsächlich auch ein Stück vorangekommen. Bzw. eigentlich ist es eher ein Stück zurück, denn nun sind wir wieder bei der Originalidee von Joe und mir angekommen. Gutes setzt sich halt doch durch*räusper*räusper*

So sieht es dann aus, wenn man seine Gruppe verloren hat … (22.11.)

Bei so einem Besuch bleibt natürlich nicht viel Zeit für andere Dinge. FALSCH! Es passiert immer etwas komisches, wenn ich in der Nähe bin. Dieses mal war es sogar wirklich erstaunlich. Wir haben es nämlich geschafft in weniger als einer Minute unsere komplette Gruppe zu verlieren.

Während der Manager voran geprescht ist und in den höchsten Tönen von Grundfos geschwärmt hat haben wir am Ende der Gruppe scheinbar nicht mitbekommen in welche Richtung der Rest verschwunden ist. Auf jeden Fall sind wir um eine Ecke gegangen und waren plötzlich alleine. In einer riesigen Industriehalle, in der selbst die Mitarbeiter nur mit Fahrrädern von A nach B kommen.

Aber immerhin hatten wir eine lustige, internationale Gruppe: ein Schwede, ein Deutscher, ein Brite, eine Vietnamesin und tatsächlich auch zwei Dänen waren dabei. Weil es so unglaublich ist muss ich auch noch erwähnen, dass beide Dozenten, die an diesem Tag dabei waren (Barnabas und Han) und der Grundfos-Fotograf mit verloren waren. Großartig!


Herbst Impressionen, die zweite

26.11.2007 – 22:49 Kommentare: 0

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Hier kommen nun die neusten Herbst Impressionen aus dem teilweise schon winterlichen Kolding.

Joes Berg! Diesen Weg muss der arme Joe (und noch viel schlimmer: ich, wenn ich Joe besuchen will) jedes mal erklimmen. (13.09.)SO hat es auszusehen, wenn angehende Designer arbeiten. Alles Freaks hier! (13.11.)Und wie zum Beweis steht der größte Freak gleich staunend mitten drin. (13.11.)Nachdem wir bei den letzten Bildern schon die dänische Steckdose hatten, gibt es hier nun die dänsiche Steckleiste. Ja, genau. Das Ding hängt ca. 2m hoch in der Luft! (12.11.)Und nochmal gibt es einen Nachschlag … letztens lag nur ein bisschen Reif morgens rum. So langsam wird es aber ungemütlich … (wobei die Sonne super schön an dem Tag war) (14.11.)Und hier kommt Nachschlag Nummer Drei: meine hauseigenen Gangsta scheinen wieder eine Diskussionsrunde gehabt zu haben. Hier sieht man das Ergebnis. (26.11.)